Was ist ein Foul im Fußball?

Kurze Antwort: Ein Foul ist ein unfaires Vergehen gegen einen Gegner, das der Schiedsrichter als fahrlässig, rücksichtslos oder mit übermäßiger Härte bewertet. Treten, Beinstellen, Stoßen, Halten, Schlagen und regelwidriges Rempeln gehören dazu. Die meisten Fouls werden mit einem direkten Freistoß bestraft, und ein solches Vergehen der verteidigenden Mannschaft im eigenen Strafraum wird zum Elfmeter.

Was gilt als Foul?

Die Regel stuft Zweikämpfe in drei Schritten ein: fahrlässig, rücksichtslos und mit übermäßiger Härte. Treten oder der Versuch zu treten, Beinstellen, Anspringen, Stoßen, Halten, Schlagen und unfaires Rempeln sind Fouls, selbst wenn sie nur fahrlässig sind. Den Ball zuerst zu spielen bereinigt einen Zweikampf nicht automatisch: eine Grätsche, die den Ball gewinnt und den Gegner anschließend mit der Nachbewegung niederreißt, kann weiterhin geahndet werden.

Daneben gibt es Vergehen ohne Kontakt, die anders behandelt werden: gefährliches Spiel, das Behindern eines Gegners ohne Kontakt und das Hindern des Torwarts an der Freigabe des Balls ziehen einen indirekten Freistoß nach sich. Ein fairer Schulterkampf ist dagegen überhaupt kein Foul. Fußball ist ein Kontaktsport, und die Kunst des Schiedsrichters besteht darin, in jedem einzelnen Duell die Grenze zwischen Zweikampf und Vergehen neu zu ziehen.

Was folgt auf ein Foul?

Kontaktvergehen und Handspiel werden mit einem direkten Freistoß am Ort des Vergehens bestraft. Begeht die verteidigende Mannschaft ein solches Vergehen im eigenen Strafraum, wird aus dem Freistoß ein Elfmeter. Indirekte Vergehen werden mit einem indirekten Freistoß fortgesetzt, aus dem erst nach der Berührung eines zweiten Spielers ein Tor fallen kann.

Der Schiedsrichter muss nicht bei jedem Foul unterbrechen. Behält die gefoulte Mannschaft den Ball und eine klare Angriffsgelegenheit, kann er Vorteil laufen lassen: das Spiel geht weiter, und eine fällige Karte wird bei der nächsten Unterbrechung gezeigt. Entwickelt sich der Vorteil binnen weniger Sekunden nicht, wird zurückgepfiffen und der ursprüngliche Freistoß gegeben.

Fouls und Karten: was ist ein taktisches Foul?

Nicht jedes Foul bringt eine Karte. Ein fahrlässiger Zweikampf kostet nur den Freistoß; ein rücksichtsloser, ohne Rücksicht auf den Gegner geführter Zweikampf bringt Gelb; ein Einsatz mit übermäßiger Härte, der die Gesundheit des Gegners gefährdet, bringt glatt Rot. Dieselbe Leiter gilt für Halten und Trikotziehen: ein Zupfen, das einen aussichtsreichen Angriff unterbindet, ist fast immer eine Verwarnung.

Das taktische Foul ist eine bewusste Entscheidung genau an dieser Grenze: einen schnellen Konter mit einem kleinen Vergehen weit vom Ziel des Balls entfernt zu stoppen. Spieler nennen es cleveres Foul; Schiedsrichter erkennen die Absicht, den Angriff zu töten, und greifen zur Gelben Karte. Verhindert ein Foul eine klare Torchance, steigert sich die Strafe bis zu Rot.

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Eine steigende Foulzahl kündigt ein härteres Spiel und einen zerhackten Rhythmus an: Angriffe können nicht fließen, wenn die Pfeife ständig unterbricht. Die Live-Analyse von Shutli zeigt diese Zerstückelung in der Live-Tempo-Analyse, während Fouls in gefährlichen Zonen die Standardgefahr speisen, die ihre Spur in der Live-xG-Analyse hinterlässt.

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